Mittwoch, 29. November 2023

Pendeln

 bedeutet 

Stress pur!

Quelle: Antje Duckl (Arbeitsspychologin)

Ob mit dem Auto oder mit dem ÖPNV.
Fast jeder Arbeitnehmer muss zwangsläufig 
eine bestimmte Strecke zu seinem Arbeitsplatz zurücklegen.

Studien zeigen: Wer mindestens eine Stunde pro Tag fürs Pendeln braucht, 
fühlt sich häufig dadurch belastet. 

Zum Beispiel sitzen Pendler:innen tendenziell länger, 
denn die Sitz-Zeit in Bahn oder Auto kommt zu der am Schreibtisch noch dazu. 
Das kann zu Rückenschmerzen oder auch Nackenverspannungen führen.

Zudem kann Pendeln richtig stressig sein, denn man ist ständig abhängig von Faktoren, die man nicht beeinflussen kann. Wer mit dem Auto fährt, kann gerade zur Hauptverkehrszeit in einen Stau geraten. Mit dem Zug ist man häufig auf Anschlüsse angewiesen. Und wenn etwas schief geht, kommt man zu spät, vielleicht sogar zu spät zum ersten Termin. Dieser Druck sorgt für Stress.

Die Forschung zeigt außerdem: Je länger Menschen pendeln, desto stärker sind sie davon auch belastet. Manche sind sogar zwei Stunden oder mehr pro Tag damit beschäftigt. Und: Frauen sind häufiger belastet durchs Pendeln, genauso wie Menschen, die Kinder haben.

Folgen des Pendelns:
Niedergeschlagenheit, emotionale Erschöpfung,
Schlafstörungen, Müdigkeit, Erschöpfung, steigender Blutdruck,
Rückenschmerzen, Kopfschmerzen durch wechselnde Lichtverhältnisse.

Mit einfachen Mitteln gegenwirken.

Zeitdruck minimieren:
Früher losfahren, Rushour vermeiden
Zeitlichen Spielraum (Puffer) einplanen

Entspannung während der Fahrt:
Podcast oder Lieblingsmusik hören
Atemübungen

Nutze Möglichkeiten des Arbeitgebers:
Gleitzeit?
Home-Office?

Im ÖPNV:
Sei freundlich und höflich zu allen Mitreisenden.
Wenn das jeder berücksichtigt ist es angenehmer für alle.

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Mein FAZIT:
Ich pendele täglich mehr als eine Stunde.
Ja, ich bin davon betroffen und alle negative Resultate daraus,
sind die Symptome welche mich stark belasten!

Habe soeben ein Arbeitszeugnis angefordert.
Bin mal gespannt, ob ich dieses binnen vier Wochen erhalte und ob es meinen Vorstellungen entspricht.
Schließlich kann man Schlüsselworte und -Sätze mittlerweile sehr gut im Internet recherchieren.
"Er war stehts bemüht ..." etc.

Es wird höchste Zeit, dass ich den Arbeitgeber wechsle, da fünf Tage in der Woche auf der Autobahn nicht nur emotional erschöpfen, sondern auch lebensgefährlich sind.

Habe die Ehre & in diesem Sinne:
Gute Fahrt!
@rettschy68 

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