Freitag, 15. Mai 2026

Öffentlichkeitsarbeit

 eingestellt.

Wenn auch nur vorübergehend, habe ich entschlossen, meinen

Reiseblog

erst einmal einzustellen.

In der Woche nach unserem Urlaub in Holland ist einfach zu viel geschehen!

Ich muss mich mehr um meine Gesundheit kümmern.
Es geht mir nicht schlecht und ich habe auch keinerlei Schmerzen, aber ...

Kopfkarussell!

Gehe regelmäßig zur Vorsorge, haben sie gesagt!
Das man hierfür nun selbst bezahlen muss, haben sie nicht gesagt!
Wie bereits im vorangegangenen Beitrag berichtet, kostet die Vorsorge für Männer (Prostata),
mitlerweile 99 Euro, oder irgendwo mehr!
Die jährliche Prostatakrebs-Früherkennung (Tastuntersuchung) ist für Männer ab 45 Jahren eine kostenlose Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Der oft empfohlene PSA-Bluttest ist jedoch in der Regel eine kostenpflichtige Selbstzahlerleistung (IGeL), die meist 15 bis 35 Euro kostet

Nachdem mich meine Ärztin nicht über den Ernst der Lage aufgeklärt hat, bin ich um so enttäüschter,
von unserem sogenannten

Gesunheitssystem.

Du musst als Patient selbst wissen was Du brauchst und worum Du dich selbst kümmern mussr!
Da ich mich bereits vor meinem Vorsorgetermin entschlossen hatte, an mir 'rumschnippeln' zu lassen (OP), hatte ich schnell im Krankenhaus meines Vertrauens eine Termin vereinbart.

Überweisung 

habe ich von meiner Urologin bekommen.
Das reicht aber nicht aus, wenn man sich selbst in ein Krankehaus begiebt.
Einem Leidensgenossen, welcher ebenfalls mit mir im Wartezimmer saß, 
ging es übrigens ganz genau so!

Einen

Befund

hätten wir benötigt!

Elektronische Patientenakte

in Deutschland ist noch so weit weg, wie der bemannte Flug zu einem Planeten mit ähnlichen Bedingungen wie auf der Erde!

Auf meiner Versichterkarte war genau 0,nix gespeichert.
Wärend meines Aufenthaltes in der Klinik, kam die Dame von der Aufnahme erneut auf mich zu und wollte von mir zusätlich eine

Einweisung.

Diese allerdings hätte ich auch noch am Tage des Anästhesie-Gespräches mitbringen können.
Wie schön.
Ein Stressfaktor weniger!

Nach etwa vier Stunden Aufenthalt in der Klinik, kamm das Fazit des Assistenzarztes:

Keine OP!

Ich bin fast vom Glauben abgefallen!
Losing my Religion ...
Auf Grund meines viel zu hohen PSA-Wertes, kann mich kein Arzt operieren, ohne vorher Bildmaterial aus einem MRT gesehen zu haben!

Also musste eine weitere

Überweisung

her, für ein MRT.
Da ich bereits im Krankhaus befand, fragte ich mich allerdings, warum nicht gleich hier?

Chaotische Zustände

Mittlerweile ist ein Spruch von mir zum geflügelten Wort geworden.
Wenn ich Berichte sehe, welche den Zustand unseres Landes dokumentieren und die Menschen, welche unter diesen Zuständen leiden, dann sage ich immer:

Wir sind sowas am Arsch!

Bürokratie?
Wenn sie denn funktionieren würde!
Funktioniert nicht?
Dann können wir sie auch abschaffen!

Gesundheitsreform

ist ja irgendwie immer!
So bekommt man als gestzlich Versicherte überhaupt nicht mit,
wann, wie und was alles gestrichen wurde!

Kosten trägt der Kläger! 

Oder in meinem Fall, der Patient!
In meinem Fall wären das nach einem ersten Versuch ein solches MRT zu bekommen

900 Euro

Es geht narürlich auch (etwas) günstiger.


Auch bei weiteren Versuchen, telefonisch oder per Email einen solchen Termin zu bekommen, 
kam immer wieder die Ansage:
Ihre 

Krankenversicherung zahlt diese Leistung nicht!

Es handelt sich im Übrigen um die AOK!

Es ist wohl wichtiger, die zahlende Mandantschaft in der Menge zu schützen, 
als den einzelnen Individual-Deppen!

Es besteht allerdings die Möglichkeit. bei allen umliegenden Radiologen von 100 Km anzurufen, um herauszufinden, welcher es 'am billigsten' macht.
Ein Termin innerhalb von vier Wochen ist ohnehin als gesetzlich Versicherter nicht drinnen!

Oder ist es von diversen Ärzten nur

Abzocke?

Eine Vorsorge für schlappe 99 Euro,
obwol der PSA Test nur 15-35 Euro kostet?

Ein MRT für 900 Euro
für welches man bei einem andere Radiologen 486 Euro bezahlt?

Ich werde auf jeden Fall versuchen, meine Kosten von der Versicherung erstatten zu lassen!

Es kann nicht angehen, dass "Nötige Untersuchungen und Leistungen" vom Versicherten selbst bezahlt werden müssen!
Anderfalls eskalliert das bis zum "Ober-Verwaltungs-Gericht"!


Ich eskaliere mal nun die nächsten vier Wochen, bis zu meinem MRT-Termin am 16.06.2026,
in Worms, welches auch nur schlappe 90 Km Fahrleistung beträgt!

Alles auf dem Rücken der Steuer- und Beitragszahler!

Habe die Ehre & in diesem Sinne:

Bleibt gesund!

VLG: der Rettschy

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