Montag, 1. April 2024

Das Tal der Ahnungslosen

, ... so nannte man damals Regionen, nahe der ehemaligen DDR Grenze.

Dort waren Radio und Fernsehempfang nur eingeschränkt bis gar nicht möglich.
Damals?

Wir schreiben das Jahr 2024.
DAB wurde durch DAB+ abgelöst und fern sehen kann man dank DVB-T, auch auf jedem Flecken der Erde, mit einem geeignetem Empfänger.

Man könnte!
Sofern man den Anbietern das glauben möchte!

Groß mündige Versprechen allerdings, verlaufen im Sand,
sobald man ein solches Gerät in Händen hält oder mühsam montiert hat.
Wie gut der Empfang ist, hängt noch immer von der Qualität eines jeden Gerätes ab.

Ist es wirklich die Technik, welche schlussendlich über den Hör- oder Seh-Genuss entscheidet?

Das wäre sehr bedauerlich!
Doch tatsächlich ist es so, dass es sich gleich wie die Netzabdeckung von Handynetzen verhält.
Es gibt trotz aller Bemühungen der Sendemastbetreiber, noch immer zu viele "weise Flecken"!

Das Bestreben einzelner Kunden, die Betreiber darauf hinzuweisen, könnte sich der Einzelne sparen.
Unsere Wirtschaft will nichts mehr investieren und verlangt für den Ausbau "Staatsgelder", welche sich teilweise in Milliarden-Höhe befinden.

Das Recht auf Information, greift leider nicht so tief, 
als das es hierfür einen generellen Finanzierungsplan gäbe!

So bleiben die hinterm Berg, welche es schon immer waren.
Seht doch selbst zu, wie ihr Radio und Fernsehen bekommt!

So geschieht es nun auch mit dem Kabel-Fernsehen!
Vielen Mietern, welche nicht so sehr technisch versiert, droht nun der TV-Blackout!
Die Dose in der Wohnung wird irgendwann kein Signal mehr liefern!

Dass dort ein Aushang am schwarzen Brett hängt, hilft vielen nicht weiter.
Es wird zum einen die Abschaltung zum 01.07.2024 angekündigt und zum anderen wird vor Drückerkolonnen gewarnt, welche an der Haustür mal eben schnell einen TV-Vertrag verkaufen wollen.

Wer jetzt keine Sat-Schüssel hat, oder in einem Gebiet mit sehr guter DVB-T Qualität lebt,
hat Pech gehabt!

Alternative Internet.
Meiner Meinung nach zu teuer.
Noch immer nicht überall im Land gibt es gutes "Breitband" für den schmalen Geldbeutel!

Rentner und ältere Einzelpersonen, werden eiskalt auf der Strecke gelassen!
Die Absage an das Nebenkostenprivileg kommt doch sicher von jemandem, der es sich leisten kann!
Entweder Jung und technisch affin, oder reich genug, um sich von einem Techniker beraten zu lassen!

Wer jetzt an der Haustür einen Vertrag abschließt, gerät schnell in Abhängigkeit und gegeben Falls sogar in eine Schuldenfalle.
Bürgergeldbezieher oder Bezieher von Grundsicherung, gucken eventuell komplett in die (dunkle) Röhre!

Mal eben 9 Euro 99 für die Absolute Sendervielfalt.
"Sie müssen sofort, hier und jetzt, einen Vertrag mit UNS abschließen,
sonst werden Sie nie wieder TV-Empfang haben!"

Damit ist es nicht getan!
Der Haken steht meistens im allbekannten "Kleingedruckten"!
Ist da überhaupt ein Receiver / Empfänger dabei?
Dieser wird als Mietgerät oder aber auch zum Kauf angeboten.
Die Tarife unterscheiden sich von Region zu Region und von Anbieter zu Anbieter.
Nicht selten sind diese "Angebote" natürlich reine Bauernfängerei!
Nicht selten steigt der Preis nach einem oder zwei Jahren, oder auch auch schon nach sechs Monaten um mehr als das Dreifache!

Sie können aber auch einen Internetvertrag mit UNS abschließen ...
Davon rate ich genauso ab, an der Haustür!

Am besten, man bittet den Immobilienbesitzer um Unterstützung.
Schließlich ist es auch seine Pflicht für Strom, Wasser und Wärme zu sorgen.
So gehört meiner Meinung nach auch eine entsprechende Möglichkeit angeboten,
in der angemieteten Wohnung, TV zu empfangen.
Auch für Mieter mit wenig Geld!
Das Gleichstellungsprinzip müsste hier mit aller Härte durchgesetzt werden!

Habe die Ehre & in diesem Sinne:
Lasst euch nicht an Telefon oder Haustür "überrumpeln"!
@rettschy68

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