Donnerstag, 24. November 2022

Deutschland, deine Ärzte

 Nach 14 Tagen AU bin ich nun wieder an meinem Arbeitsplatz.

Zitternd mit Kopfschmerzen und Übelkeit.

Habe schwirigkeiten, mich an verschiedene Passwörter zu erinnern.

Die Autofahrt hier hin, war mal wieder eine Horrorshow!

4 Beinahezusammenstöße und ein LKW der sich vor der Einfahrt zu meiner Arbeitstelle
fest-rangiert hat.

Wie üblich schiebt der Arzt (Ärstin) es mal wieder auf die Schilddrüße.
Tabletten!

Unterfunktion.

In der Tat fühlt sich mein ganzer Körper gerade so an, als litt er unter einer
Unterfunktion!

Schlapp, ausgebrannt!
Und all das ohne Anstrengung!
Sparflamme!

Da können wir nur etwas mit Tabletten dagen unternehmen!
Tabletten!

Ja, und machen sie einen Termin bei der Radiologie!

Als hätte man nichts anderes zu tun, so als Kassenpatient 3-4-6-8 Monate auf einen Facharzttermin zu warten?!

Im Sommer habe ich diese Symptome nicht.
Wenn ich dann zu einem Arzt oder Facharzt gehe, guckt der mich blöde an!

Warum schickt sie ihre Ärztin zu uns?
Wir haben besseres zu tun!

Und jedes Jahr das selbe.

Einmal im Herbst und einmal im Jahresanfang.
Bis Mitte März.

Danach geht es wieder aufwärts!

Na, Herr Spieß, was haben sie für Beschwerden?

Ich bin müde und erschöpft, habe Muskel- und Gelenkschmerzen, diverse Schmerzen im ganzen Körper ohne Anstrengung ohne Überbelastung, Kopfschmerzen, Herzstolpern, Übelkeit, Beklemmungsgefühl, Angst ... und ...

Ich habe Depressionen!
Arzt: Nein haben sie nicht! Nahahahnein!

Danke für die Fachkundige Diagnose!
Ich gehe dann mal sterben!

Wenn wir wieder und immer wieder die Symptome mit Tabletten mehr schlecht als recht in den Griff bekommen, wird das nix damit, dass ich mit 63 Jahren in Rente gehe!
Arzt: Ja das ist ja noch lange hin!

Unsere Ärzte haben das System nicht verstanden!
Wozu auch?

Man muss häufig(er) krank sein, um anspruch auch Teilzeit und Frühverentung zu haben.

Davon haben unsere Ärzte aber scheinbar keine Ahnung!
Hauptsache ein Medikamenten-Monopolist bezahlt ihm seinen nächsten Urlaub!

Jedes Jahr (das vierte mal in Folge) fragt mich mein Arzt:

Na, Herr Spieß, was haben sie für Beschwerden?


Ich bin schon in der Versuchung, den Arzt zu fragen,
ob er sich die letzten Male keine Notitzen gemacht hat?!
Wozu hat er denn eine Krankenakte von mir?
Oder kann er seine eigene Schrift nicht lesen?!
Also quäle ich mich erst einmal weiter auf die Arbeit.

Bis zum nächsten Zusammenbruch.
Dann kann der Arzt wieder fragen:
Na, Herr Spieß, was haben sie für Beschwerden?

Ihr dürft auch gerne über diesen Bericht schmunzeln oder lachen.
Das muss ich selbst gelegendlich.
So ist das nun einmal mit Depressionen!
Ein Auf und ein Ab ...

Ich wünsche allen eine Gute Besserung,
die es nötig haben!
Den Anderen: bleibt gesund!


@rettschy68

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